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Meditationstag Hier trifft sich eine seit langem bestehende Fortgeschrittenengruppe zur Meditation.

Platzanfrage 08.04.2017
ab 10:00 Uhr

Hier trifft sich eine seit langem bestehende Fortgeschrittenengruppe zur Meditation.

Die Teilnehmerzahl pro Seminar ist auf maximal 12 Teilnehmer/innen begrenzt.
Ihre Investition in diesen intensiven Seminartag beträgt:
- Für Privatzahler 150 Euro (incl. MWSt.)
- Für Selbstständige, Freiberufler und leitende Angestellte 250 Euro (+ MWSt.)
- Firmen auf Anfrage

Für alle Getränke, einen leichten Mittagsimbiss, Kaffee und Kuchen, sowie sämtliche Seminarunterlagen werden pro Tag zusätzlich 15 Euro erhoben.

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Von den Peanuts lernen

Drucken Verfasst am 01.03.2017

Charlie Brown und Lucy unterhalten sich. Oder besser: Charlie, der ewige Verlierer, doziert über das Charakteristische der Depression. Im Cartoon sieht das so aus:

Er steht vor Lucy mit gesenktem Kopf und erklärt: „Dies ist meine depressive Haltung. Wenn du depressiv bist, macht es ganz viel aus, wie du stehst...“ Im nächsten Bild richtet er sich gerade auf und betont: „Das Schlimmste, was du tun kannst, ist deinen Kopf hochzuhalten, weil du dich dann gleich besser fühlst.“ – „Wenn du wenigstens ein bisschen Spaß an deinem Deprisein haben willst...“, Charlie steht wieder mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern vor Lucy... „musst du so stehen...“

Depression hat viel mit Haltung zu tun. „Depression“ heißt auf Deutsch: Wegdrücken.

Wir drücken unsere Emotionen weg mit Muskelkraft. Wir frieren ein. Schon Kinder lernen, den Hintern zusammenzukneifen, damit die Schläge nicht so wehtun.

Der Depressive schreibt weder die Melodie seines eigenen Lebens, noch findet er heraus, wofür er auf dieser Welt ist. Sein Ballast drückt auf seinen Körper und seine Haltung. („Ballast“ – das ist ein totes Gewicht, weil es nicht von seinem eigenen Leben gefüllt ist. Ein totes Gewicht ist z.B. gefüllt von den Erwartungen der Eltern.)

Depression hat ebenso viel mit Atmung zu tun.

Ein depressiver Mensch hat verlernt, sich Luft zu holen – und sich Luft zu machen.

Atem ist Leben. Ihm aber verschlägt es den Atem. Er nimmt nur noch begrenzt am Leben teil, schneidet sich oft sogar vom Leben ab.

Der Atem des Depressiven stockt im Brustbereich. Er fließt nicht nach unten, durchströmt nicht den Körper. Warum?

Der Mensch, der „wegdrückt“, öffnet seinen Brustkorb nicht. Er zieht seine Schultern nicht nach hinten („Haltung“). Er fällt in sich zusammen, gibt seinem Atem keinen Raum. Sein Atem bleibt oberflächlich und eng. Er lebt unbelebt. Unfrei und uninspiriert. Er nimmt sich nichts vom Leben. (Noch nicht einmal den nötigen Sauerstoff.)

Wer seine Haltung ändert und seinem Atem Raum und Tiefe gibt, hat die Chance auf ein neues Leben.

In herzlicher Verbundenheit 

Georg Rupp

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