Ich möchte aus alten Mustern heraus – warum schaffe ich das nicht? Teil 1

Wie gerne möchten wir uns verändern – und fallen doch immer wieder in die alten Gewohnheiten zurück. Gewohnheiten scheinen uns und unseren guten Willen zu beherrschen. Woran liegt das? 

Es gibt vielfältige Ursachen, aber ein ganz wichtiger Punkt sind innere Selbstsabotage-Programme, mit denen wir uns so wunderschön fertig machen können.

Da gibt es z.B.:

Wer sich (unbewusst) fertigmachen will, sagt sich etwa: 

Den inneren Selbstsabotage-Programmen sind keine Grenzen gesetzt. Wenn Du etwas verändern möchtest, dann achte hier und jetzt auch auf Deine Sprache. Die Art, wie Du sprichst, findet einen Widerhall in Deinem Körpergefühl und Deinem Bewusstsein. In unserer Sprachkultur reden wir seit Urzeiten von „Wortschatz“ und nicht von „Wortmüll“. Wortmüll zieht Dich herunter. 

„Wie ist das Wetter bei Euch im Urlaub?“ – „Es regnet nicht.“ 

„Wie geht’s Dir?“ – „Nicht schlecht.“

So schadet uns auch die verneinende, ja geradezu vernichtende Sprache, denn sie verhindert das Fühlen. Wenn es „nicht regnet“, kann ich nicht fühlen, was die bewölkten 15° in mir auslösen. Und wenn es mir „nicht schlecht“ geht, vermeide ich ein aufmerksames Nach-innen-Blicken.

Da hilft nur eines: Gib Dir die Erlaubnis, Dich entwickeln zu dürfen. Ohne diese Entscheidung wirst Du immer in Ängsten und Zwängen gefangen bleiben und in destruktiven Systemen verharren müssen. 

Buddha Siddhartha Gautama (ca. 420-368 v.Chr.) gab uns den bedenkenswerten Hinweis:

Laufe nicht der Vergangenheit nach, 
verliere Dich nicht in der Zukunft.
Die Vergangenheit ist nicht mehr.
Die Zukunft ist noch nicht gekommen.
Das Leben ist hier und jetzt.

Teil 2 folgt

Aus meinem Buch: Dr. Georg Rupp „Befreiung aus dem Hin & Her des Lebens: Lass Dein Herz entscheiden“ (Verlag „Die Silberschnur“ GmbH, ISBN: 978-3-89845-355-4, 1. Aufl. 2012, Preis 14,90 €)

In herzlicher Verbundenheit

Georg Rupp 

Verfasst am 01.09.2018 | Quelle dr-rupp.com